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Ulan und Bator

Wilfried Schmickler, Ill-Young Kim, Ulan und Bator

Jetzt Karten kaufen >

DieVeranstaltung findet mit Coroa-gerechter Bestuhlung (nicht im Autokino) statt.

Karten: 28.- Euro

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Hattingen, dem LWL, WDR, Sparkasse Hattingen und der Volksbank Sprockhövel

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Wilfried Schmickler

Wilfried Schmickler, Ill-Young Kim, Ulan und Bator

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DieVeranstaltung findet mit Coroa-gerechter Bestuhlung (nicht im Autokino) statt.

Karten: 28.- Euro

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Wilfried Schmickler, Ill-Young Kim, Ulan und Bator

Wilfried Schmickler, Ill-Young Kim, Ulan und Bator

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DieVeranstaltung findet mit Coroa-gerechter Bestuhlung (nicht im Autokino) statt.

Karten: 28.- Euro

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Konrad Beikircher

Abgesagt

Konrad Beikircher wird am 11. Juli zusammen mit Jürgen B. Hausmann auf unserer „Kleine Affäre außer Haus“ Bühne stehen.  Der Kartenverkauf startet in Kürze über www.kleine-affaere.de. Da wir durch die Corona Auflagen auf ein Online-Ticket System festgelegt sind, müssen für die Veranstaltung neue Karten erworben werden. Die Rückabwicklung ist aber ganz einfach:

Bereits erworbene Tickets für ausgefallene Veranstaltungen durch Corona in der „Kleinen Affäre“ behalten zunächst ihre Gültigkeit für die Nachholtermine. Sollte es jedoch, wie in diesem Fall, zu Terminausfällen kommen, können über diese Mail-Adresse info@kleine-affaere.de die Tickets zurück abgewickelt werden.

Wer mag, kann das Ticket aber auch gerne als Spende ansehen. Hier geht dann je eine Hälfte an den Künstler und die andere in die Arbeit der „Kleinen Affäre“. Bitte schickt uns auch in diesem Fall eine kurze Email, damit wir uns freuen können.

Karten: 25.- Euro

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Ill-Young Kim

Ill-Young Kim

Wir schreiben das Jahr 2020. Die USA entfernen sich Schritt für Schritt von Europa und Asien rückt unaufhaltsam näher. Brandaktuell und authentisch sind die Abenteuer des Ill-Young Kim, der in Deutschland unterwegs ist, um neue Abgründe zu erforschen. Viele Lichtjahre entfernt vom Mutterplaneten „Korea“ dringt Kim in Galaxien vor, die nie zuvor ein Mensch auf der Bühne erlebt hat. Er schöpft aus haarsträubenden Erlebnissen, die er täglich als Deutscher mit asiatischem Aussehen macht. Dabei wird der waschechte Kölner mit dem nordkoreanischen Diktator verwechselt. Chaos bricht im China-Restaurant aus. Und Hunde hat Kim sowieso zum Fressen gern.

Lässig, charmant präsentiert Ill-Young Kim seine scharf gewürzte Sicht auf die Dinge und entlarvt dabei so manches Vorurteil. lll-Young Kim ist Schauspieler (u.a. “Tatort”, “Die Friseuse”, “St. Pauli Nacht”, “Ninja Assasin”), Moderator und waschechter Kölner. Seine Eltern stammen aus Südkorea. Kim moderierte auf VIVA Zwei die Sendung “Electronic Beats” und war als Clubmusikproduzent und DJ unterwegs.

Ersatztermin: 29. Oktober 2020 um 19:00 Uhr 

Der Termin findet im Glaszelt der Burg Blankenstein und mit ausreichend Abstand zwischen der Bestuhlung statt.

Karten: Online / Ausverkauft

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Helene Bockhorst

Helene Bockhorst

Sie ist wieder da. Und sie redet schon wieder über Sex. Helene Bockhorst, das Schlampen-Unikat mit Literaturstipendium, steht wieder auf der Bühne, um so zu tun, als hätte sie was zu sagen. Oder tut sie bloß so, als würde sie so tun?

Mit ihrem ersten Soloprogramm war Helene Bockhorst überraschend erfolgreich. Überraschend deswegen, weil man sich eine Comedienne eigentlich anders vorstellt – nicht so schüchtern und nicht ganz so kaputt in der Birne. Und sind ein Hang zum Exhibitionismus und eine Vorliebe für schillernde Hosen wirklich genug, um sich langfristig einen Platz auf der Bühne zu verdienen? Alle sagen, erst dann, wenn ein Künstler sein zweites Programm präsentiert, wird klar, ob er etwas kann.

Helene Bockhorst ist sich also ganz sicher, dass sie jetzt auffliegen wird.

Jetzt wird herauskommen: Alle anderen haben das Hochstaplersyndrom, nur sie nicht, sie hat wirklich nichts drauf. Und wenn man sowieso erwischt wird, dann kann man genauso gut die Karten auf den Tisch legen und beichten, wie man sich die ganze Zeit durchs Leben gemogelt hat.

Wie lange vor einem Umzug muss ich anfangen, mich mit kräftigen Männern anzufreunden?
Welche Äußerungen sind angemessen, um die Wartezeit zu überbrücken, während jemand ein Kondom anzieht? Warum funktioniert der Benjamin-Franklin-Effekt nicht mit Leuten, mit denen ich geschlafen habe? Und bin ich etwa die Einzige, die Angst hat, dass Straßenbahnen nur so tun, als ob sie Schienen bräuchten? Mit Fragen wie diesen schlägt sich Helene Bockhorst herum – und das tut sie so ehrlich wie nie zuvor und in aller Öffentlichkeit.

Dieser Seelenstriptease ist furchtbar, lustig und befreiend zugleich. Denn eigentlich sind wir doch alle Hochstapler. Wir sagen, dass wir uns für Literatur interessieren, lesen aber heimlich “Vom Milliardär gekauft und gezüchtigt”. Wir sagen “setz dich doch zu mir” und denken: “OMG bitte, setz dich auf keinen Fall zu mir!” Wir sagen “Schatz, ich liebe dich immer noch!” und meinen: “Ich habe das mal durchgerechnet, ich kann mir keine eigene Wohnung leisten.” Wir alle haben diese Gedanken im Kopf, die wir nicht aussprechen, und wenn man nicht darüber redet, dann ist man ganz alleine.

Ein Comedy-Programm über den Scharlatan in jedem Einzelnen von uns, Sexualität, Meerestiere und die Angst, nicht genug zu sein.

Diese Veranstaltung fällt aus oder wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Ich fuchs mich in den nächsten Tagen in das Ticketsystem ein und werde die gekauften Karten zurück überweisen.

Karten: 22.- Euro

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Sulaiman Masomi

Sulaiman Masomis Stücke sind wie trojanische Pferde. Sie wirken unterhaltsam und harmlos, aber sind sie erst einmal in die Köpfe der Zuhörer eingedrungen, entfalten sie ihre volle Wirkung und die in ihnen befindliche Botschaft. Denn egal wie kurzweilig, witzig und nahbar seine Worte wirken: Immer versteckt sich seine ganz eigene Sicht auf die Welt und eine durchdachte Botschaft zwischen den Zeilen.

Schon der Titel seines neuen Programmes „Morgen – Land“ spiegelt seine Art der Bühnenkunst wieder. Es vereint Herkunft und Zukunft mit einem Wort und verortet gleichzeitig seine Sicht auf die heutige Gesellschaft. Und genau darum geht es auch in seinem Programm.

Seine Zuhörer erwartet eine Gratwanderung zwischen klugen Beobachtungen und witzigen Alltagsgeschichten, die mit Sicherheit ihren ganz eigenen Abdruck in den trojanischen Köpfen der Menschen hinterlassen wird.

Der studierte Literaturwissenschaftler und frisch gekürte Gewinner des Dresdner Satire Preises ist darüber hinaus auch Landesmeister im Poetry Slam, Jurymitglied beim Treffen der jungen Autoren der Berliner Festspiele und immer wieder kultureller Botschafter für das Goethe Institut. Er tanzt auf allen Hochzeiten und bittet nun Sie zum Tanz.

Und wer ihn einmal erlebt hat, tanzt mit.

 „Masomi jongliert mit all jenen Ängsten, Klischees und Vorurteilen, die sich um Migration, um Islam oder Islamismus ranken (…) Seine Botschaft ist glasklar und er gießt sie in Texte, die mal urkomisch, mal schmerzhaft ernst daherkommen. Raffiniert führt er zur zündenden Pointe oder tief hinein ins Absurde spießbürgerlicher Befindlichkeiten. Er beherrscht die feine Ironie ebenso wie den brachialen Kalauer(…) Masomi ist eine Bereicherung fürs Kabarett.“ (Allgemeine Zeitung Mainz 12.10.2018)

Vita:

Ca. einen Monat nachdem ich am 18.11.1979 in Kabul geboren wurde, marschierten die Russen in Afghanistan ein. 

Meine Eltern behaupten Zeit meines Lebens, dass da ein direkter Zusammenhang bestand. Vor allem wenn ich in meiner Jugend Scheiße gebaut hatte, wurde es bei mir zu Hause schon zur geflügelten Redewendung zu sagen: „Ja kein Wunder dass du wieder einen blauen Brief bekommst. Wegen dir sind ja auch die Russen einmarschiert.“ Ich denke nicht, dass diese wohl begründete Anschuldigung irgendwas bewirkt hat. Ich meine schaut mich mal an. 

Wie dem auch sei. 

Meine Familie floh ein Jahr nach meiner Geburt nach Deutschland. Genaugenommen nach Krefeld wo mein Vater fortan als Arzt arbeitete. Da ich in meiner Jugend nur am Wochenende Fernsehen schauen und Computer spielen durfte, las ich zum Zeitvertreib jedes Buch was ich zwischen meine Finger bekam. Also wirklich jedes. 

Ich las mit 12 Jahren Enid Blytons Abenteuer, dann Orwells 1984, danach Foundation von Asimov worauf ein Arztroman von Konsalik folgte usw. 

Die qualitative Fallhöhe zwischen den Werken fand ich irgendwie spannend. Ich beschäftigte mich auch gern mit schlechten Büchern wenn das Cover gut war. So hielt ich das auch immer mit den Frauen. 

Irgendwann mit 12 Jahren begann ich dann auch zu schreiben. Erst Kurzgeschichten und später als ich cool sein wollte auch Raptexte. Ich will mich jetzt nicht spoilern aber wirklich cool wurde ich nie. 

Ich hab mich in meinem Leben noch nie irgendwo beworben. Nicht weil ich Angst vor Ablehnung habe, nein ich weiß, dass mich kein Arbeitgeber mit Verstand nehmen würde, sondern weil ich irgendwie nie dazu kam. 

Nach meinem Abi zog ich aus Krefeld in eine Stadt die weit über ihre Grenzen hinaus bekannt war für wilde Parties und einem ausschweifenden Lebensstil: Nach Paderborn. 

Ich war dort um allg. Literaturwissenschaften zu studieren und gründete vor lauter Langeweile eine offene Lesebühne. 

Irgendwann ging ich zu meinem ersten Poetry Slam, trug mich auf die offene Liste ein und gewann. Zum ersten Mal jubelten mir Menschen zu wenn ich was sagte und es wurde mir nicht wie sonst üblicherweise eine Tracht Prügel angedroht. 

Viele kamen zu mir nach meinen Auftritten zu mir und sagten oft so Dinge wie: „Diese Ironie in deinen Texten ist einfach nur saukomisch.“. Ich fragte dann immer ganz ernst: „Welche Ironie?“ 

Aber sie lachten dann immer nur und klopften mir augenzwinkernd auf die Schulter. 

Ersatztermin: 30.1.2021 um 19:00 Uhr in der kleinen Affäre (Gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit

Karten: 22.- Euro

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Thomas Reis

Mit Abstand das Beste

Das Lachen in Zeiten der Corona hat seine eigenen Gesetze. Daher spielt Thomas Reis ab sofort ein (fast ganz) neues Programm: „Mit Abstand das Beste“, eine geladene, humoristische Riesen-Packung mit vielen aktuellen, vulnerablen und infektiösen Texten, gespickt mit komischen Klassikern seines satirischen Schaffens. Mit diesem schillernd scharfsinnigen Kabarett-Programm voll leichtfüßiger Bissigkeit schafft Reis ein ganz neues Wirus-Gefühl. Wir lachen uns tot, denn Lachen ist die beste Medizin. Das ist ein Dilemma. Genau wie das uns alle beherrschende Thema. Könnt Ihr’s noch hören? Nein. Interessiert Euch für was anderes? Nein. Das ist das zweite Dilemma. Thomas Reis wird Euch aus diesem Dilemma führen. Wie? Das werdet Ihr erleben, wenn Ihr kommt – und das werdet Ihr doch, denn wo Wahn zu Sinn wird, wird Humor zur Pflicht!

Mögen die hygienischen Rahmenbedingungen noch so kulturfeindlich und spaß-bremsend sein, für die Nähe zum Puls der Zeit gilt keine Kontaktbeschränkung. Und Thomas Reis ist immer ganz nah dran, „es gelingt ihm stets, sein Kabarett so frisch zu halten wie Kopfsalat aus der 3-Sterne-Küche“ (WDR 5).

„Mit Abstand das Beste“ ist es, den Humor nicht zu verlieren, und dafür ist Kabarett à la Thomas Reis sicher mit Abstand das Beste. Auch wenn das mit dem Abstand nicht so leicht ist für den eher als distanzlos bekannten „Kult-Kabarettisten ohne Obergrenze für schwarzen Humor“ (SWR 3), der sich vor Nähe nie gefürchtet und deshalb schon oft die Zunge verbrannt hat. ImFrühjahr 2020 wurde er mit dem Ehrenpreis des Kleinkunstpreises des Landes Baden-Württemberg für sein (bisheriges) Gesamtwerk ausgezeichnet.

Leider konnte davon niemand Kenntnis nehmen, da es sich bei dieser staatstragenden Huldigung um eine Geister-Ehrung handelte. Das war sehr schade für den Künstler, da die Jury schmeichelhafte Worte für seine derzeit arg geschundene Künstlerseele fand: „In puncto Scharfzüngigkeit spielt er in der Champions League. (…) So sieht brillantes Kabarett aus, in dieser Qualität eine absolute Extra-Klasse.“

Es steht in den Sternen, ob die Preisverleihung im Laufe der nächsten Jahrzehnte unter Einbeziehung der Öffentlichkeit nachgeholt wird, fest steht jedoch mit nahezu gewisser Wahrscheinlichkeit, dass Sie diesen Künstler in unserem Hause live erleben können, das schwören wir feierlich, so wahr uns Robert Koch helfe. Zeigen Sie Covid-19 die rote Karte! Wir werden lernen müssen, zusammen mit dem bösartigen, kleinen Racker zu leben. Lassen Sie sich nicht unterkriegen, überleben Sie gut und gehen Sie mal wieder raus, denn Back to lives matters auch.

 

Am Mittwoch, 24.02.2021 (Ersatztermin, die Karten behalten ihre Gültigkeit)

Karten: 20.- Euro

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Jürgen B. Hausmann

Jung, wat biste groß jeworden!

Am Freitag 05.03.21 um 19:00Uhr in der kleinen Affäre

Karten: 27.- Euro 

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Jean-Philippe Kindler

Jean-Philippe Kindler

„Mensch ärgere Dich“

Die Mutter von Jean-Philippe Kindler beschloss im Sommer 1996, ihren Sohn mitten in die Duisburger Realität hinein zu gebären – wozu solch zweifelhafte Entscheidungen führen? Zuerst einmal zu einem Aufwachsen in Düsseldorf, einem Studieren in Tübingen und schließlich zu einem Wohnhaft-Sein im Paris des Ruhrgebiets: in Bochum. Zugegeben, der geographische Werdegang Kindlers ist die scheiternde Geschichte auf dem Stapel der abgelehnten Romanmanuskripte.

Sein künstlerischer Werdegang hingegen überzeugt in allem: Kindler ist NRWLandesmeister im Poetry-Slam, Gewinner der deutschsprachigen Meisterschaften 2018 und Nominierter für den Nachwuchsmoderatorpreis. Er ist einer der wenigen Künstler_innen, die das Politische humorvoll, präzise undungemein berührend darstellen können.

Das Video zu seinem Text „Mindesthohn“ wurde im Internet über 500.000 mal geklickt und bezeugt eine Energie im Wort, die bereits verloren geglaubt schien. Mit seinem neuen abendfüllenden Programm „Mensch ärgere Dich“ erhebt er auf irrwitzige und poetische Art und Weise die Stimme für jene Geschichten, die zu selten gehört werden. So geht es mal um soziale Ungerechtigkeit, und mal um seine Eltern, die gerne „Läuft bei dir“ sagen. Die Zuschauer_innen erwartet eine Mischung aus präziser Slam-Poetry, Sprechgesang, Comedy-Elementen und Kabarett. Der Titel des Programms verrät es bereits: Kindler denkt Gesellschaft spielerisch, seine eigene Verantwortung betonend, dass wir die Politik so gestalten müssen, dass sie Glück für alle ermöglicht.

 

Termin am 20.03.21 um 19:00 Uhr

Karten online: 22.- Euro

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