Bettina Gruber wurde am 23. Dezember 1947 in Minden geboren. Sie lebt und arbeitet in Köln und auf ihrem Hausboot irgendwo auf den Kanälen und Flüssen Frankreichs und in der Laguna Venedigs.
„Meine Arbeitsbereiche umfassen inszenierte Fotografie, seit den 70ger Jahren Video, Zeichnungen und Objekte.
Vorzugsweise präsentiere ich meine Arbeiten in, auf den jeweiligen Raum bezogenen, Installationen, wobei die einzelnen Werksgruppen miteinander in einen Dialog oder auch Disput treten. Die Kombination der einzelnen Arbeiten ermöglicht mir, für den Betrachter eine intensive und atmosphärisch dichte Erfahrungswelt zu schaffen, in der er einen intuitiven Zugang zu finden in der Lage ist. Dazu verwende ich oft Videobilder, die mit Hilfe von rotierenden und beweglichen Motoren durch den gesamten Raum projiziert werden und dabei über die Wände und alle im zumeist dämmrigen Raum befindlichen Objekte und Personen streifen. So wird er Betrachter direkt selbst miteinbezogen und wird zu einem Protagonisten des Geschehens.
Nach meinen Vorbildern und möglichen Inspirationen gefragt, so müsste ich antworten: sicherlich ist es der Zauberkasten der katholischen Inszenierungen, die in nachgerade alchimistischer Raffinesse mit den einfachsten Mitteln große Emotionen erzeugen können – man verdunkele einen Raum und lasse ihn für eine Weile im Dämmerlicht und zünde dann eine Kerze an und schwenke noch ein wenig Weihrauch dazu: grosses Theater!
Und nach meinem Berufswunsch gefragt – schon seid Kindheit an:
Geisterbahndesignerin…. und so ist es in gewissem Sinn ja auch
gekommen!“











