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Jördis Tielsch

Singer Songwriter: Jördis Tielsch

Aufmerksam auf die Kleine Affäre, wurde Jördis durch ihren Musikerfreund Hennig Neuser!

Sie ist jung, talentiert und mit der großen Wirkung der kleinen Dinge bestens vertraut. Jördis Tielsch mag eher die leisen und melancholischen Töne. Sie muss nicht poltern um Aufmerksamkeit zu erregen. Ihr virtuoses Geigenspiel, ihre Fingerfertigkeit am Keyboard, ihre markant, kräftige und doch sehr warme, weiche Stimme gepaart mit erfrischend jugendlichen und trotzdem lebensklugen Geschichten sind einzigartig.

Seit über 10 Jahren macht die heute 24 Jahre alte Sängerin und Geigerin aus Sinn (Hessen) bereits Musik. Sie hat bereits mehrere CDs aufgenommen und die „Wise Guys“ auf Tourneen begleitet. Als neues Mitglied der Begleitband „Verstärkung“ hat sie gerade Heinz Rudolf Kunze auf seiner „Schöne Grüße vom Schicksal Tournee“ unterstützt. Die Kölner Musikstudentin besticht durch ihre markante und erstaunlich erwachsene Stimme und ihr grandioses Geigenspiel.  Darüber hinaus begleitet sie sich auch am Piano. Neben selbst geschriebenen Stücken fügt sie auch immer mal wieder eigens interpretierte bekannte Coversongs in ihr Programm ein. Mit ihr steht Adrian Thessenvitz an der Gitarre auf der Bühne. Seit über 3 Jahren ist Jördis Botschafterin der Deutschen Kinderhospizstiftung (DKHS) mit Sitz in Olpe und setzt sich seitdem neben ihrem Musikstudium und zahlreichen Live-Auftritten mit ihrer Band aktiv für die Kinderhospizarbeit ein, die ihr persönlich ein großes Anliegen ist.

Bei ihrem „Wohnzimmerkonzert“ in der Kleinen Affäre wird sie von ihren Gitarristen Adrian Thessenvitz begleitet.

Erneuter Ersatztermin: 12. Juni 2021 um 19:00 Uhr in der Kleinen Affäre.

Karten: 20.- Euro / z.Z. ausverkauft ggf. werden Karten durch Terminverschiebung frei!?

 

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Helene Bockhorst

Helene Bockhorst

Sie ist wieder da. Und sie redet schon wieder über Sex. Helene Bockhorst, das Schlampen-Unikat mit Literaturstipendium, steht wieder auf der Bühne, um so zu tun, als hätte sie was zu sagen. Oder tut sie bloß so, als würde sie so tun?

Mit ihrem ersten Soloprogramm war Helene Bockhorst überraschend erfolgreich. Überraschend deswegen, weil man sich eine Comedienne eigentlich anders vorstellt – nicht so schüchtern und nicht ganz so kaputt in der Birne. Und sind ein Hang zum Exhibitionismus und eine Vorliebe für schillernde Hosen wirklich genug, um sich langfristig einen Platz auf der Bühne zu verdienen? Alle sagen, erst dann, wenn ein Künstler sein zweites Programm präsentiert, wird klar, ob er etwas kann.

Helene Bockhorst ist sich also ganz sicher, dass sie jetzt auffliegen wird.

Jetzt wird herauskommen: Alle anderen haben das Hochstaplersyndrom, nur sie nicht, sie hat wirklich nichts drauf. Und wenn man sowieso erwischt wird, dann kann man genauso gut die Karten auf den Tisch legen und beichten, wie man sich die ganze Zeit durchs Leben gemogelt hat.

Wie lange vor einem Umzug muss ich anfangen, mich mit kräftigen Männern anzufreunden?
Welche Äußerungen sind angemessen, um die Wartezeit zu überbrücken, während jemand ein Kondom anzieht? Warum funktioniert der Benjamin-Franklin-Effekt nicht mit Leuten, mit denen ich geschlafen habe? Und bin ich etwa die Einzige, die Angst hat, dass Straßenbahnen nur so tun, als ob sie Schienen bräuchten? Mit Fragen wie diesen schlägt sich Helene Bockhorst herum – und das tut sie so ehrlich wie nie zuvor und in aller Öffentlichkeit.

Dieser Seelenstriptease ist furchtbar, lustig und befreiend zugleich. Denn eigentlich sind wir doch alle Hochstapler. Wir sagen, dass wir uns für Literatur interessieren, lesen aber heimlich “Vom Milliardär gekauft und gezüchtigt”. Wir sagen “setz dich doch zu mir” und denken: “OMG bitte, setz dich auf keinen Fall zu mir!” Wir sagen “Schatz, ich liebe dich immer noch!” und meinen: “Ich habe das mal durchgerechnet, ich kann mir keine eigene Wohnung leisten.” Wir alle haben diese Gedanken im Kopf, die wir nicht aussprechen, und wenn man nicht darüber redet, dann ist man ganz alleine.

Ein Comedy-Programm über den Scharlatan in jedem Einzelnen von uns, Sexualität, Meerestiere und die Angst, nicht genug zu sein.

Diese Veranstaltung fällt aus oder wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Ich fuchs mich in den nächsten Tagen in das Ticketsystem ein und werde die gekauften Karten zurück überweisen.

Karten: 22.- Euro

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Sulaiman Masomi

Sulaiman Masomis Stücke sind wie trojanische Pferde. Sie wirken unterhaltsam und harmlos, aber sind sie erst einmal in die Köpfe der Zuhörer eingedrungen, entfalten sie ihre volle Wirkung und die in ihnen befindliche Botschaft. Denn egal wie kurzweilig, witzig und nahbar seine Worte wirken: Immer versteckt sich seine ganz eigene Sicht auf die Welt und eine durchdachte Botschaft zwischen den Zeilen.

Schon der Titel seines neuen Programmes „Morgen – Land“ spiegelt seine Art der Bühnenkunst wieder. Es vereint Herkunft und Zukunft mit einem Wort und verortet gleichzeitig seine Sicht auf die heutige Gesellschaft. Und genau darum geht es auch in seinem Programm.

Seine Zuhörer erwartet eine Gratwanderung zwischen klugen Beobachtungen und witzigen Alltagsgeschichten, die mit Sicherheit ihren ganz eigenen Abdruck in den trojanischen Köpfen der Menschen hinterlassen wird.

Der studierte Literaturwissenschaftler und frisch gekürte Gewinner des Dresdner Satire Preises ist darüber hinaus auch Landesmeister im Poetry Slam, Jurymitglied beim Treffen der jungen Autoren der Berliner Festspiele und immer wieder kultureller Botschafter für das Goethe Institut. Er tanzt auf allen Hochzeiten und bittet nun Sie zum Tanz.

Und wer ihn einmal erlebt hat, tanzt mit.

 „Masomi jongliert mit all jenen Ängsten, Klischees und Vorurteilen, die sich um Migration, um Islam oder Islamismus ranken (…) Seine Botschaft ist glasklar und er gießt sie in Texte, die mal urkomisch, mal schmerzhaft ernst daherkommen. Raffiniert führt er zur zündenden Pointe oder tief hinein ins Absurde spießbürgerlicher Befindlichkeiten. Er beherrscht die feine Ironie ebenso wie den brachialen Kalauer(…) Masomi ist eine Bereicherung fürs Kabarett.“ (Allgemeine Zeitung Mainz 12.10.2018)

Vita:

Ca. einen Monat nachdem ich am 18.11.1979 in Kabul geboren wurde, marschierten die Russen in Afghanistan ein. 

Meine Eltern behaupten Zeit meines Lebens, dass da ein direkter Zusammenhang bestand. Vor allem wenn ich in meiner Jugend Scheiße gebaut hatte, wurde es bei mir zu Hause schon zur geflügelten Redewendung zu sagen: „Ja kein Wunder dass du wieder einen blauen Brief bekommst. Wegen dir sind ja auch die Russen einmarschiert.“ Ich denke nicht, dass diese wohl begründete Anschuldigung irgendwas bewirkt hat. Ich meine schaut mich mal an. 

Wie dem auch sei. 

Meine Familie floh ein Jahr nach meiner Geburt nach Deutschland. Genaugenommen nach Krefeld wo mein Vater fortan als Arzt arbeitete. Da ich in meiner Jugend nur am Wochenende Fernsehen schauen und Computer spielen durfte, las ich zum Zeitvertreib jedes Buch was ich zwischen meine Finger bekam. Also wirklich jedes. 

Ich las mit 12 Jahren Enid Blytons Abenteuer, dann Orwells 1984, danach Foundation von Asimov worauf ein Arztroman von Konsalik folgte usw. 

Die qualitative Fallhöhe zwischen den Werken fand ich irgendwie spannend. Ich beschäftigte mich auch gern mit schlechten Büchern wenn das Cover gut war. So hielt ich das auch immer mit den Frauen. 

Irgendwann mit 12 Jahren begann ich dann auch zu schreiben. Erst Kurzgeschichten und später als ich cool sein wollte auch Raptexte. Ich will mich jetzt nicht spoilern aber wirklich cool wurde ich nie. 

Ich hab mich in meinem Leben noch nie irgendwo beworben. Nicht weil ich Angst vor Ablehnung habe, nein ich weiß, dass mich kein Arbeitgeber mit Verstand nehmen würde, sondern weil ich irgendwie nie dazu kam. 

Nach meinem Abi zog ich aus Krefeld in eine Stadt die weit über ihre Grenzen hinaus bekannt war für wilde Parties und einem ausschweifenden Lebensstil: Nach Paderborn. 

Ich war dort um allg. Literaturwissenschaften zu studieren und gründete vor lauter Langeweile eine offene Lesebühne. 

Irgendwann ging ich zu meinem ersten Poetry Slam, trug mich auf die offene Liste ein und gewann. Zum ersten Mal jubelten mir Menschen zu wenn ich was sagte und es wurde mir nicht wie sonst üblicherweise eine Tracht Prügel angedroht. 

Viele kamen zu mir nach meinen Auftritten zu mir und sagten oft so Dinge wie: „Diese Ironie in deinen Texten ist einfach nur saukomisch.“. Ich fragte dann immer ganz ernst: „Welche Ironie?“ 

Aber sie lachten dann immer nur und klopften mir augenzwinkernd auf die Schulter. 

Ersatztermin: 30.1.2021 um 19:00 Uhr in der kleinen Affäre (Gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit

Karten: 22.- Euro

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Thomas Reis

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Jürgen B. Hausmann

Jung, wat biste groß jeworden!

Am Freitag 05.03.21 um 19:00Uhr in der kleinen Affäre

Karten: 27.- Euro 

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Jean-Philippe Kindler

Jean-Philippe Kindler

„Mensch ärgere Dich“

Die Mutter von Jean-Philippe Kindler beschloss im Sommer 1996, ihren Sohn mitten in die Duisburger Realität hinein zu gebären – wozu solch zweifelhafte Entscheidungen führen? Zuerst einmal zu einem Aufwachsen in Düsseldorf, einem Studieren in Tübingen und schließlich zu einem Wohnhaft-Sein im Paris des Ruhrgebiets: in Bochum. Zugegeben, der geographische Werdegang Kindlers ist die scheiternde Geschichte auf dem Stapel der abgelehnten Romanmanuskripte.

Sein künstlerischer Werdegang hingegen überzeugt in allem: Kindler ist NRWLandesmeister im Poetry-Slam, Gewinner der deutschsprachigen Meisterschaften 2018 und Nominierter für den Nachwuchsmoderatorpreis. Er ist einer der wenigen Künstler_innen, die das Politische humorvoll, präzise undungemein berührend darstellen können.

Das Video zu seinem Text „Mindesthohn“ wurde im Internet über 500.000 mal geklickt und bezeugt eine Energie im Wort, die bereits verloren geglaubt schien. Mit seinem neuen abendfüllenden Programm „Mensch ärgere Dich“ erhebt er auf irrwitzige und poetische Art und Weise die Stimme für jene Geschichten, die zu selten gehört werden. So geht es mal um soziale Ungerechtigkeit, und mal um seine Eltern, die gerne „Läuft bei dir“ sagen. Die Zuschauer_innen erwartet eine Mischung aus präziser Slam-Poetry, Sprechgesang, Comedy-Elementen und Kabarett. Der Titel des Programms verrät es bereits: Kindler denkt Gesellschaft spielerisch, seine eigene Verantwortung betonend, dass wir die Politik so gestalten müssen, dass sie Glück für alle ermöglicht.

 

Termin am 20.03.21 um 19:00 Uhr

Karten online: 22.- Euro

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Andy Strauss

Andy Strauss

„LIFE OF ANDY“

ist das neue Bühnenprogramm von Andy Strauß. Ende 2019 bekam er während der U20-Meisterschaften im Poetry Slam einen Preis für sein Lebenswerk und das Brechen sämtlicher Bühnenpoesie-Regularien überreicht, jetzt ist der Poetry Slammer, Techno-DJ und Stand-Up-Chaot in der Midlife-Crisis angekommen und macht das beste draus, nämlich: Sich drüber lustig.

Ein Abend so unvorhersehbar wie das Leben selbst. Ob Life-Hörspiel, Erzählungen oder bisher noch nicht dagewesene Bühnenkunst-Form: in allem macht der Vogel eine so gute Figur, wie sie viele Menschen nach sieben Jahren Yoga nicht beherrschen. Und das, obwohl er selbst gar kein Yoga macht. Oder doch? Wenn sie nicht vorbei kommen, werden sie es nicht herausfinden.

Do. 25.03.2021 ab 19:00 Uhr in der kleinen Affäre

Karten online: 22.- Euro

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Johannes Floehr

Foto: Marit Blossey

Johannes Flöhr

Wenn Super Mario kein Italiener wäre, sondern Deutscher: Hieße er dann „Toller Jochen“? Oder „Prima Klaus“? Was machen Putzerfische, die im Aquarium immer an der Scheibe herumsaugen, in der freien Natur? Schwimmen die ein Leben lang durch den Ozean auf der ewigen Suche nach einer Fensterscheibe und sterben dann total enttäuscht? Die SPD, was ist da eigentlich schon wieder los? Und Einräder – warum fallen sie nicht um?

Wer sich solche Fragen stellt, der braucht keine Antworten, sondern eine Bühne. Und auf eben diese stellt sich der sympathische Zwei-Meter-Mann Johannes Floehr mit seinen frechen Scherzen nun schon seit einigen Jahren. Zum Beispiel mit seinem neuen Programm, in dem es Stand-Up, Slam-Texte, Videos und Auszüge aus seinen beiden Büchern „Buch“ (2018) und „Dialoge“ (2019) geben wird. „Also mir gefällt das Programm richtig gut“, lässt sich der Krefelder zitieren, „aber ich habe es ja auch leicht, schließlich bin ich genau mein Humor.“ Die Süddeutsche Zeitung schrieb: „Das Lustigste, was derzeit auf deutschsprachigen Bühnen zu finden ist!“ – zwar nicht über ihn, aber das kommt ja vielleicht noch. Mehr auf seiner Internetpräsenz: http://www.johannesfloehr.de.

Ersatztermin am Do. 22.04.21 um 19:00 Uhr / Gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit

Karten online: 22.- Euro

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Stefan Danziger

Stefan Danziger

Manchmal ändern sich die Dinge im Leben so, dass man feststellen muss, dass man selbst
gar nicht so wichtig ist.
Und das ist für Stefan Danziger ein befreiendes Gefühl. Er nimmt sich und seine
Bedeutungslosigkeit auf die Schippe.
Angefangen bei ganz persönlichen, alltäglichen Dingen bis hin zu weltgeschichtlichen
Ereignissen, die vielleicht nur durch Scheitern möglich wurden. Stefan Danziger zeigt auf,
dass Misslungenes allemal witzig ist.

Fr. 23.04.21 um 19:00 Uhr

Karten online: 22.- Euro

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Quichotte

Quichotte

Quichotte trägt das Herz auf der Zunge. Und diese wiederum lauert hinter einem extrem verzogenen Gebiss. Das Ganze fügt sich zu einer Charakterschnauze. Ehrlicher denn je erzählt er in seinem neuen Soloprogramm davon, warum man diese gerade heutzutage in den richtigen Momenten aufmachen sollte und sie an anderer Stelle auch mal halten darf. Von Herzen persönlich und entwaffnend offen seziert er eigenes Unvermögen ebenso wie die Untiefen menschlichen Miteinanders. Das Publikum erwartet dabei eine

Mischung aus Stand-up Comedy, nagelneuen Songs, humoristischen Geschichten und ein bisschen Poesie. Natürlich darf ein Freestylerap ebenso wenig fehlen wie der musikalische Sidekick Flo, der für die neue Tour extra eine Gastprofessur als El Mariachi an der University of Worn Out Shoes abgelehnt hat.

Die Scheiße ist übrigens mehrfach preisgekrönt. Aber was heißt das schon. Sie ist vor allem hochgradig unterhaltsam. Und falls jetzt jemand meint, eine Zahnspange in jungen Jahren wäre dem Plakat zuträglich gewesen: Schnauze!

Links http://www.quichotte.net

Karten online: 22.- Euro

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