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Ill-Young Kim

Ill-Young Kim

Wir schreiben das Jahr 2020. Die USA entfernen sich Schritt für Schritt von Europa und Asien rückt unaufhaltsam näher. Brandaktuell und authentisch sind die Abenteuer des Ill-Young Kim, der in Deutschland unterwegs ist, um neue Abgründe zu erforschen. Viele Lichtjahre entfernt vom Mutterplaneten „Korea“ dringt Kim in Galaxien vor, die nie zuvor ein Mensch auf der Bühne erlebt hat. Er schöpft aus haarsträubenden Erlebnissen, die er täglich als Deutscher mit asiatischem Aussehen macht. Dabei wird der waschechte Kölner mit dem nordkoreanischen Diktator verwechselt. Chaos bricht im China-Restaurant aus. Und Hunde hat Kim sowieso zum Fressen gern.

Lässig, charmant präsentiert Ill-Young Kim seine scharf gewürzte Sicht auf die Dinge und entlarvt dabei so manches Vorurteil. lll-Young Kim ist Schauspieler (u.a. “Tatort”, “Die Friseuse”, “St. Pauli Nacht”, “Ninja Assasin”), Moderator und waschechter Kölner. Seine Eltern stammen aus Südkorea. Kim moderierte auf VIVA Zwei die Sendung “Electronic Beats” und war als Clubmusikproduzent und DJ unterwegs.

Ersatztermin: 29. Oktober 2020 um 19:00 Uhr 

Der Termin findet im Glaszelt der Burg Blankenstein und mit ausreichend Abstand zwischen der Bestuhlung statt.

Karten: Online / Ausverkauft

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Sulaiman Masomi

Sulaiman Masomis Stücke sind wie trojanische Pferde. Sie wirken unterhaltsam und harmlos, aber sind sie erst einmal in die Köpfe der Zuhörer eingedrungen, entfalten sie ihre volle Wirkung und die in ihnen befindliche Botschaft. Denn egal wie kurzweilig, witzig und nahbar seine Worte wirken: Immer versteckt sich seine ganz eigene Sicht auf die Welt und eine durchdachte Botschaft zwischen den Zeilen.

Schon der Titel seines neuen Programmes „Morgen – Land“ spiegelt seine Art der Bühnenkunst wieder. Es vereint Herkunft und Zukunft mit einem Wort und verortet gleichzeitig seine Sicht auf die heutige Gesellschaft. Und genau darum geht es auch in seinem Programm.

Seine Zuhörer erwartet eine Gratwanderung zwischen klugen Beobachtungen und witzigen Alltagsgeschichten, die mit Sicherheit ihren ganz eigenen Abdruck in den trojanischen Köpfen der Menschen hinterlassen wird.

Der studierte Literaturwissenschaftler und frisch gekürte Gewinner des Dresdner Satire Preises ist darüber hinaus auch Landesmeister im Poetry Slam, Jurymitglied beim Treffen der jungen Autoren der Berliner Festspiele und immer wieder kultureller Botschafter für das Goethe Institut. Er tanzt auf allen Hochzeiten und bittet nun Sie zum Tanz.

Und wer ihn einmal erlebt hat, tanzt mit.

 „Masomi jongliert mit all jenen Ängsten, Klischees und Vorurteilen, die sich um Migration, um Islam oder Islamismus ranken (…) Seine Botschaft ist glasklar und er gießt sie in Texte, die mal urkomisch, mal schmerzhaft ernst daherkommen. Raffiniert führt er zur zündenden Pointe oder tief hinein ins Absurde spießbürgerlicher Befindlichkeiten. Er beherrscht die feine Ironie ebenso wie den brachialen Kalauer(…) Masomi ist eine Bereicherung fürs Kabarett.“ (Allgemeine Zeitung Mainz 12.10.2018)

Vita:

Ca. einen Monat nachdem ich am 18.11.1979 in Kabul geboren wurde, marschierten die Russen in Afghanistan ein. 

Meine Eltern behaupten Zeit meines Lebens, dass da ein direkter Zusammenhang bestand. Vor allem wenn ich in meiner Jugend Scheiße gebaut hatte, wurde es bei mir zu Hause schon zur geflügelten Redewendung zu sagen: „Ja kein Wunder dass du wieder einen blauen Brief bekommst. Wegen dir sind ja auch die Russen einmarschiert.“ Ich denke nicht, dass diese wohl begründete Anschuldigung irgendwas bewirkt hat. Ich meine schaut mich mal an. 

Wie dem auch sei. 

Meine Familie floh ein Jahr nach meiner Geburt nach Deutschland. Genaugenommen nach Krefeld wo mein Vater fortan als Arzt arbeitete. Da ich in meiner Jugend nur am Wochenende Fernsehen schauen und Computer spielen durfte, las ich zum Zeitvertreib jedes Buch was ich zwischen meine Finger bekam. Also wirklich jedes. 

Ich las mit 12 Jahren Enid Blytons Abenteuer, dann Orwells 1984, danach Foundation von Asimov worauf ein Arztroman von Konsalik folgte usw. 

Die qualitative Fallhöhe zwischen den Werken fand ich irgendwie spannend. Ich beschäftigte mich auch gern mit schlechten Büchern wenn das Cover gut war. So hielt ich das auch immer mit den Frauen. 

Irgendwann mit 12 Jahren begann ich dann auch zu schreiben. Erst Kurzgeschichten und später als ich cool sein wollte auch Raptexte. Ich will mich jetzt nicht spoilern aber wirklich cool wurde ich nie. 

Ich hab mich in meinem Leben noch nie irgendwo beworben. Nicht weil ich Angst vor Ablehnung habe, nein ich weiß, dass mich kein Arbeitgeber mit Verstand nehmen würde, sondern weil ich irgendwie nie dazu kam. 

Nach meinem Abi zog ich aus Krefeld in eine Stadt die weit über ihre Grenzen hinaus bekannt war für wilde Parties und einem ausschweifenden Lebensstil: Nach Paderborn. 

Ich war dort um allg. Literaturwissenschaften zu studieren und gründete vor lauter Langeweile eine offene Lesebühne. 

Irgendwann ging ich zu meinem ersten Poetry Slam, trug mich auf die offene Liste ein und gewann. Zum ersten Mal jubelten mir Menschen zu wenn ich was sagte und es wurde mir nicht wie sonst üblicherweise eine Tracht Prügel angedroht. 

Viele kamen zu mir nach meinen Auftritten zu mir und sagten oft so Dinge wie: „Diese Ironie in deinen Texten ist einfach nur saukomisch.“. Ich fragte dann immer ganz ernst: „Welche Ironie?“ 

Aber sie lachten dann immer nur und klopften mir augenzwinkernd auf die Schulter. 

Ersatztermin: 30.1.2021 um 19:00 Uhr in der kleinen Affäre (Gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit

Karten: 22.- Euro

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Thomas Reis

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Johannes Floehr

Foto: Marit Blossey

Johannes Flöhr

Wenn Super Mario kein Italiener wäre, sondern Deutscher: Hieße er dann „Toller Jochen“? Oder „Prima Klaus“? Was machen Putzerfische, die im Aquarium immer an der Scheibe herumsaugen, in der freien Natur? Schwimmen die ein Leben lang durch den Ozean auf der ewigen Suche nach einer Fensterscheibe und sterben dann total enttäuscht? Die SPD, was ist da eigentlich schon wieder los? Und Einräder – warum fallen sie nicht um?

Wer sich solche Fragen stellt, der braucht keine Antworten, sondern eine Bühne. Und auf eben diese stellt sich der sympathische Zwei-Meter-Mann Johannes Floehr mit seinen frechen Scherzen nun schon seit einigen Jahren. Zum Beispiel mit seinem neuen Programm, in dem es Stand-Up, Slam-Texte, Videos und Auszüge aus seinen beiden Büchern „Buch“ (2018) und „Dialoge“ (2019) geben wird. „Also mir gefällt das Programm richtig gut“, lässt sich der Krefelder zitieren, „aber ich habe es ja auch leicht, schließlich bin ich genau mein Humor.“ Die Süddeutsche Zeitung schrieb: „Das Lustigste, was derzeit auf deutschsprachigen Bühnen zu finden ist!“ – zwar nicht über ihn, aber das kommt ja vielleicht noch. Mehr auf seiner Internetpräsenz: http://www.johannesfloehr.de.

Ersatztermin am Do. 22.04.21 um 19:00 Uhr / Gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit

Karten online: 22.- Euro

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